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Produkt- und Markenpiraterie

Nach Schätzungen der OECD kosten Produkt- und Markenpiraterie Unternehmen mehrere Milliarden Dollar pro Jahr: dabei geht es um 2 bis 5 Prozent des Gesamtumsatzes eines Unternehmes. Produkt- und Markenpiraterie durchdringen jeden gewerblichen Sektor, von Luxusgütern wie Uhren über Kleidung, Elektro- und Haushaltsgeräte, Computer, Software, CDs und DVDs bis hin zu Medikamenten und Medizinprodukten. Im letzteren Fall können gefälschte Produkte ferner zu ernsthaften Gesundheitsgefahren führen.

Unsere Anwälte haben umfangreiche Erfahrung beim Aufsetzen von Grenzbeschlagnahmeprogrammen auf Grundlage der EU-Grenzbeschlagnahmeverordnung sowie der entsprechenden nationalen Regelungen. Die Grenzbeschlagnahme ist ein effektives Werkzeug für Inhaber von gewerblichen Schutzrechten, da sie bereits bei der erstmaligen Einfuhr in die EU die Beschlagnahme sowie anschließend ggf. die Vernichtung von schutzrechtsverletzenden (Marken, Urheberrechte, Patente, SPCs, Sortenschutzrechte, geographische Angaben) Produkten ermöglicht.

Unsere Anwälte verfügen über äußerst bewährte Strategien bei der Erhebung und Sicherung von Beweisen für eine Schutzrechtsverletzung mittels ex parte-Durchsuchungen und Beschlagnahmen vor den nationalen Gerichten, bei internen Ermittlungen zur Identifizierung von Löchern in und Umleitungen aus den offiziellen Vertriebskanälen, um rechtswidrigen Parallelhandel sowie das Umleiten von Produkten zu unterbinden.